Uwe Poessel | Nachhaltige Vermoegensberatung

Kategorie: Wirtschaft und Politik


Ein Windrad in unserem Garten – Preis des Ausstiegs aus der Kernkraft?

Wirtschaft und Politik - 28.06.2011 - Autor UP - 0 Kommentare

Am 11.4.2011 war in einem Artikel in der Financial Times Deutschland von 2 Berliner Rechtsanwälten die Forderung an die deutsche Politik zu lesen, die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windenergie schnell zu verbessern. Die Anwälte weisen darauf hin, dass dazu Naturschutz- und Anwohnerinteressen eingeschränkt werden müssen. Ist das der Preis für den Ausstieg aus der Kernkraft, der uns noch viel beschäftigen wird?

Es ist sicher unstreitig, dass das beschlossene schnelle Ende der deutschen Atomkraft unter anderem einen rasanten Ausbau der Windenergie voraussetzt. Zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit gehen die Bundesregierung und Fachleute von einem Bedarf von 2000 Windrädern (einige von bis zu 7000 Windrädern) in den nächsten 10 Jahren aus. Das ist nicht nur eine wirtschaftlich und technisch gigantische Herausforderung. Auch die rechtlichen Hürden seien enorm. Künftig würden nicht mehr jeder einzelne naturschutzrechtliche Belang und jedes Anwohnerinteresse berücksichtigt werden können.

Dabei sind insbesondere bei den von vielen Seiten favorisierten Offshore-Windkraftanlagen die Beeinträchtigung von Umwelt und Natur keineswegs vernachlässigbar. Der Lärm beim Einrammen der Fundamente in den Meeresboden stört geräuschempfindliche Schweinswale. Windräder verscheuchen Seevögel. Viele mikrobiologischen Auswirkungen der Windparks auf See sind noch weitgehend unerforscht. Auch das Landschaftsbild wird verändert. Die Autoren weisen zudem auf die berechtigten Ängste vor “Elektrosmog” hin, den einige tausend km neuer Leitungen ins Landesinnere verursachen werden.

Diese und andere Bedenken und berechtigen Interessen von Personen, Kommunen, Natur- und Landschaftsschutz haben bereits in der Vergangenheit manches Projekt be- oder sogar verhindert und oft stark verteuert. Man denke nur an eine Vielzahl von landschaftlichen Ausgleichsmaßnahmen, Untersuchungen, Bau- und Betriebsverzögerungen durch behördliche Naturschutzauflagen und Bürgerproteste. Wir alle möchten Strom, aber keine Anlage und kein Strommast soll in unserem Garten stehen.

Die Forderung der Anwälte, Bürger- und Naturschutzrechte zu Gunsten einfacherer und vor allem schnellerer Planung stärker einzuschränken oder zumindest flexibler anzuwenden, mag verständlich sein. In einigen Orten gibt es ja bereits Anti-„Spargel“- und Anti-Freileitungsbewegungen. Und sich waschen ohne nass zu werden wird auch beim Energieumbau der nächsten Jahrzehnte nicht funktionieren. Sollen nun deshalb die Natur, die Landschaften und Anwohner (für Windanlagen und Leitungstrassen) „interessanter Standorte“ das Nachsehen haben?

Wir werden politische Debatte führen müssen, wie die teilweise unvereinbar erscheinenden Interessen „unter einen Hut“ gebracht werden können, wie eine nachhaltige Lösung für Natur und Landschaft, Anwohner und Energiesicherheit des ganzen Landes aussehen kann. Änderungen in der Architektur unserer Stromerzeugung und -verteilung werden unvermeidlich und unsere Beteiligung an der Debatte unbedingt erforderlich sein. Am Besten, direkt vor Ort, gerade da, wo neuen Anlagen entstehen sollen. Nicht gegen diese Anlagen – wir werden jede Anlage brauchen – sondern für einen fairen Ausgleich der Interessen und für ein gemeinsames Nachdenken über die jeweils verträglichste und kreativste Lösung! Für Investoren heißt es im Übrigen, in jedem Fall diese Debatten in die Entscheidung einzubeziehen oder sich sogar aktiv zu beteiligen. Interessen Anderer zu vernachlässigen kann teuer werden.

Uwe Pössel

Nachhaltige Vermögensberatung, Halle an der Saale

WEB:          www.poesselfinanz.de

BLOG:        http://poesselfinanz.de/cms/

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Geldwertstabilität und eine aktuelle Markteinschätzung Umweltfonds

++ mit einer Markteinschätzung von Murphy&Spitz Umweltfonds im unteren Bereich dieser Seite ++

 Liebe Leserin, lieber Leser,

 sind Sie eigentlich an Informationen zu Wertpapiermärkten interessiert? oder zur Entwicklung des ökonomischen Umfelds (aktuell: Griechenland, Japan)? 

 Nun, zumeist beschäftigen wir uns nicht mit diesen Tehmen. Das ist auch in Ordnung. Wir haben alle unsere alltäglichen Freuden und Pflichten und tun Gut daran, hier unseren liebevollen und engagierten Einsatz zu bringen.

Trotzdem möchte ich heute den Bogen über unser kleines persönliches, familiäres Leben hinaus spannen und freue mich, wenn Sie mir ein wenig (es wird nicht lang) folgen mögen. 

Wussten Sie, dass wir Finanzmärkte im heutigen Sinne (mit handelbaren Wertpapieren, Schulden-/Rentenmarkt, Aktienmarkt, Warenbörsen sowie Euphorie, “Blasen”, Krisen und wieder Erholung) seit nunmehr über 700 Jahren kennen? (“Der Aufstieg des Geldes” – Die Währung der Geschichte” vom amer. Historiker Nial Ferguson)

 Das soll nicht bedeuten, wir wären nicht in ernsten Schwierigkeiten. Das sind wir ganz sicher. Aber es scheint doch weltweit einen Wissens- und Erfahrungszuwachs zu geben (auch wenn gerade das oft zweifelhaft erscheint). Diesen Eindruck bekommt man, wenn man von den frühen Problemen im Umgang mit diesen Märkten, mit Geld und Währungen liest. 

Erstaunliches erfährt man auch auf der Website der Deutschen Bundesbank. 

Eine eigene Seite beschäftigt sich mit Krisenprävention (http://www.bundesbank.de/finanzsystemstabilitaet/fs_krisenpraevention.php)

 und  die Sammlung von Zitaten der frühen Bundesbankpräsidenten liest sich wie aus einem Lehrbuch der humanistischen Bildung.

 Hier zwei Auszüge, den Zusammenhang von Geld(wertstabilität) und sozialen Frieden betreffend:

 „Stabiles Geld ist die Grundvoraussetzung für die Beständigkeit jeder sozialen und staatlichen Ordnung.“

Dr. Karl Bernard im Rundfunkgespräch, 19. März 1956

 „Zunächst einmal ist die Inflation unter allen öffentlichen oder privaten Finanzierungsmethoden eine der unsozialsten, da schließlich immer die breiten Massen der Bevölkerung die Opfer der Inflation sind.“

Dr. Wilhelm Vocke  in einer Rede in Mexico City, 4. September 1952  [Hervorhebung kursiv von UP]

Die wichtigste Information aus diesen Zitaten ist meines Erachtens: Inflation, Geldentwertung – und in gewisser Weise auch Finanzkrisen – sind zuallererst POLITISCHE Krisen, politisches Versagen. Nicht Spekulanten haben Griechenland an den Rand des Ruin getrieben, sondern jahr(zehnt)elange politische Mißwirtschaft, in dem staatliche Institutionen mehr Geld ausgegeben haben, als der Staat eingenommen hat.

 Und ein Zitat zum Schluss:

„Daß das Zeitalter der Inflation vorüber ist, habe ich noch nicht entdeckt. Aber wir sind immer weiter auf Entdeckungsreise.”

Prof. Dr. Hans Tietmeyer in der Welt am Sonntag, 28. September 1997

 mit herzlichen Grüßen – Uwe Pössel

    _____ 

Von: Murphy&Spitz Research [mailto:ed.ztipsdnayhprumnull@nnamffoh ]
Gesendet: Mittwoch, 18. Mai 2011 16:15
An: geehrter Herr Pössel
Betreff:Murphy&Spitz Umweltfonds aktuell 5 2011 

 
  Sehr geehrter Herr Pössel,willkommen zum Mai-Update und der aktuellen Markteinschätzung von Murphy&Spitz Research. Diese Einschätzung bildet die Grundlage für Investitionsentscheidungen der Murphy&Spitz Umweltfonds.

 

     
  Marktumfeld  
  Das Marktumfeld für nachhaltige Unternehmen hat sich im April verbessert. Die Kursanstiege wurden von steigenden Rohstoffpreisen und relativ guten Unternehmenszahlen flankiert. Die Kursgewinne basieren auf den Erwartungen eines besseren Umfeldes für die Erneuerbaren Energien und dem Handeln kurzfristig agierender Investoren. In den Fokus der Märkte gerieten Erneuerbare-Energie-Unternehmen vor allem durch die Geschehnisse im Zusammenhang mit der Atomkatastrophe in Fukushima. Die Kurse kamen in der zweiten Monatshälfte zum Teil unter Druck. Murphy&Spitz Research geht von kurzfristig schwachen Absatzzahlen in der Photovoltaik und Windkraft aus. Unsere Erwartungen von vollen Lagern haben sich angesichts des Preisverfalls von Zellen (-18%) und Silizium (-8%) seit Jahresanfang voll bestätigt. Ferner sieht Murphy&Spitz Research auf der makroökonomischen Ebene eine sich zuspitzende Überschuldungsproblematik für Griechenland und somit für den Euro. Eine Umschuldung mit niedrigeren Zinsen, längeren Laufzeiten und Forderungsverzicht erscheint politisch nicht gewollt, ist aber möglicherweise unumgänglich. Dieses unsichere Marktumfeld kann sich auf die Aktienkursentwicklung von nachhaltigen Unternehmen negativ auswirken. Die mittel- bis langfristigen positiven Aussichten haben sich dagegen erheblich verbessert. Im zweiten Halbjahr sollten sich die Ausblicke für 2012 von Erneuerbare-Energie-Unternehmen positiv darstellen und sich in steigenden Kursen widerspiegeln.

 

 
  Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland  
 
Der M&S Umweltfonds Deutschland investiert nach dem Wachstumsansatz in junge, schnell wachsende Unternehmen aus dem Nachhaltigkeitsbereich in Deutschland. Der M&S Umweltfonds Deutschland legte im April 2011 deutlich zu und schloss mit einer Wertentwicklung von +4,10%. Die Performance seit Jahresanfang stieg somit auf +11,43%. Die gegenwärtige Positionierung wurde nicht nennenswert verändert. Ausgebaut wurden Positionen im Windbereich, dabei wurde neben Repower und Nordex auch der Windparkbetreiber PNE Wind aufgenommen. Bei der schon seit 1999 gecoverten PNE Wind AG erwartet Murphy&Spitz Research verstärkte Aktivitäten im offshore-Bereich. Dass der offshore-Markt in den Fokus von Investoren rückte, ist auch an dem Kursanstieg der Energiekontor (seit Jahresanfang +40%) zu erkennen. Die Aussichten für Energiekontor werden weiterhin positiv gesehen, das Kursziel wurde auf bis zu EUR 7,00 leicht angehoben, wobei mit zwischenzeitlichen negativen Nachrichten bzgl. der Aktivitäten in Portugal gerechnet werden kann. Im Bereich Photovoltaik erwartet Murphy&Spitz Research aufgrund des schwachen Zubaus und daraus resultierenden vollen Lagern kurzfristig negative Nachrichten. Aus diesem Grunde wurden die Positionen bei Q-Cells (Kursziel EUR 1,90), Solarfabrik (EUR 3,20) und Sunways (EUR 3,00) abgebaut bzw. erheblich gesenkt. Murphy&Spitz Research geht von einem stagnierenden Marktumfeld aus. Das wird sich erst im Rahmen der Orientierung von institutionellen Investoren auf das kommende Jahr 2012 und zu erwartendem Wachstum im Erneuerbare-Energie-Bereich ändern. Für dieses Jahr sehen wir einen bestenfalls stagnierenden Absatzmarkt. Anders stellen sich die Aktivitäten bei Energieeffizienz und im Infrastrukturbereich dar. Murphy&Spitz Research rechnet mit positiven Impulsen für diese Sektoren. Die Investitionsquote lag Ende Januar bei rund 78%, die übrigen Mittel wurden in Liquidität gehalten. Es ist angestrebt den Aktienanteil zu erhöhen.

 

 

 
  Murphy&Spitz Umweltfonds Welt  
 
Der M&S Umweltfonds Welt verfolgt weiterhin überwiegend eine ruhige, werterhaltende Anlagepolitik, wobei die Chancen der Schwellenländer stärker genutzt werden. Der M&S Umweltfonds Welt gab im April -3,22% nach und weist somit seit Jahresanfang eine Wertentwicklung von -3,07% auf. Der Anteil von Unternehmen aus China wurde weiter gesenkt und lag Ende April bei 14,45%. Die Kursentwicklung chinesischer Unternehmen war geprägt von der Erwartung einer höheren Inflation und der Umschichtung durch institutionelle Investoren heraus aus Emerging Markets und hinein in beispielsweise solide deutsche Mittelstandswerte. Besonders hart wurden Asian Bamboo (ohne Nachrichten) und Vestas Wind Systems (schlechte Unternehmenszahlen) getroffen. Wir gehen von keiner schnellen Erholung des Weltmarktführer Vestas aus und erwarten erst mit Ausblick ins Jahr 2012 eine Erholung. Die Abschläge von Asian Bamboo schätzt Murphy&Spitz Research als übertrieben ein, das Kursziel von EUR 42,00 wurde beibehalten. Murphy&Spitz geht von einer grundsätzlich positiven Entwicklung im Solar- und Windbereich aus, sieht aber für die kommenden zwölf Monate Unsicherheiten aufgrund legislativer Anpassungen. Die Positionen bei First Solar (Kursziel USD 100,00), LDK Solar, REC und Renesola wurden abgebaut. Erst mittel- bis langfristig wird sich die Nachfrage nach Erneuerbare-Energie-Projekten und Anlagen steigern. Murphy&Spitz Research erwartet gesteigerte M&A-Aktivitäten wie es gegenwärtig bei Roth&Rau und Meyer Burger, Aleo Solar und Bosch, Repower und Suzlon und Hanwha Solar One schon der Fall ist. Die Investitionsquote lag Ende April 2011 bei 80,85%, die übrigen Mittel wurden in Liquidität gehalten. Es ist angestrebt den Aktienanteil leicht zu senken.

 

 

 
  Murphy&Spitz auf Facebook  
 
Wir haben das Blog von Murphy&Spitz gegen eine Facebook-Seite eingewechselt. In Zukunft werden wir alle Aktivitäten hier zeitnah einstellen. Auf dem Laufenden bleiben Sie durch das Anklicken des „Gefällt mir“ Buttons. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

 

 

 
  Murphy&Spitz TV  
 
Auf der Internetplattform Youtube sind nun einige Filme über Murphy&Spitz der letzten Jahre zu sehen, u.a. eine „historische“ WDR Reportage aus dem Jahr 1999, dem Gründungsjahr unseres Unternehmens.

 

 

 
  Anlageausschusssitzung  
 
Sie können gerne einmal Gast auf einer Anlageausschusssitzung der Murphy&Spitz Umweltfonds sein. Der Investitionsausschuss, der für die strategische Ausrichtung und die grundsätzliche Bewertung der Unternehmen nach ökologischen wie auch ökonomischen Kriterien verantwortlich ist, steht für Gäste offen. Die nächste Sitzung findet am 7. Juni 2011 im neuen Bürogebäude von Murphy&Spitz in der Riesstraße 2 in Bonn statt. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter ed.ztipsdnayhprumnull@dnalur.

 

 

 
  Solarstammtisch bei Murphy&Spitz  
 
In Kooperation mit SolarAllianz veranstaltet Murphy&Spitz am 26. Mai ab 18:30 Uhr den Bonner Solarstammtisch. Dabei werden im offenen Forum Entwicklungen & Trends im Solarbereich diskutiert. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter ed.ztipsdnayhprumnull@dnalur.

 

 

 
     
 
Die aktuellen Factsheets stehen Ihnen ab Mittwoch, den 18. 5. 2011 auf der Internetseite der Umweltfonds unter www.umweltfonds-deutschland.dezur Verfügung.Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team von Murphy&Spitz
Murphy&Spitz Umwelt Consult GmbH
Riesstraße 2
53113 Bonn
Deutschland

Tel +49 (0) 228 / 243 911 0
Fax +49 (0) 228 / 243 911 29
E-Mail: ed.ztipsdnayhprumnull@yhprum

Bitte besuchen Sie unsere Internetseite www.MurphyandSpitz.de

Geschäftsführung Andrew Murphy und Philipp Spitz
Amtsgericht Bonn HRB 13071, Steuer-Nr. 205/5736/0425

 
 

 

 

1 Kommentar » | Geld anlegen und investieren, Wirtschaft und Politik

TIERE ESSEN – dieses Buch wird die Welt verändern!

Wirtschaft und Politik - 25.04.2011 - Autor UP - 0 Kommentare

Jonathan Safran Foer hat ein Buch geschrieben.

Wer es gelesen hat, kann nie mehr behaupten, er habe von nichts gewußt.

3 Jahre hat er mit Arbeitern auf Schlachthöfen, Bauern, Tierschützern, Tierrechtlern (der Leser erfährt, wo der Unterschied ist) gesprochen, hat versucht (und es manchmal auch geschafft), in Betriebe der Massentierhaltung hineinzugelangen, um von den unglaublichen Zuständen der TierPRODUKTION zu erfahren.

Er hat Traditionen hinterfragt, Foer läßt Ärzte und Tierärzte, Untersuchungen,  Regierungsberichte, Statistiken und immer wieder Menschen, die auf der einen oder der anderen Seite (oder unentschlossen) stehen, zu Wort kommen. Das Buch ist weder brutal noch einseitig aufheizend, aber es erspart uns auch nicht die Wahrheit des gequälten, vergifteten, sadistischen Dahinvegetierens der Kreaturen, deren Fleich wir jeden Tag auf dem Teller und im Mund haben.

Foer hat mit viel Engagement Alternativen, die guten Nachrichten, gesucht. Er hat einenVeganer getroffen, der einen Schlachthof baut, hat nachhaltig wirtschaftende Bauern befragt. Er hat die Argumente von Bio-Fleisch-Produzenten und Bioläden, Schweinefarmen und Handelsketten, Fleischessern und Vegetariern geprüft und zeigt uns, welche Auswirkung welches Verhalten hat! Er hat auch deutsche Situation recherchiert und dem Buch beigefügt (wir können also nicht mit dem Finger nach den USA zeigen!).

Er kommt zu dem Ergebnis, dass er sich, seiner Familie und seinen Kindern nur durch vegetarische Lebensweise, Gesundheit und ein reines Gewissen bewahren kann.

Man muß ihm nicht folgen. Aber wird nach dem Lesen dieses Buches schwer fallen, es nicht zu tun!

Jonathan Safran Foer – Tiere Essen, Kiepenheuer & Witsch 2010

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