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Wohin mit dem Geld ?

die Kunst alle Anlegerbedürfnisse unter einen Hut zu bringen

Geld zum Anlegen ist vorhanden, doch worin investieren? In einer scheinbar unsicheren Welt steigt das Bedürfnis nach Sicherheit – nicht nur nach Pfefferspray, sondern auch nach möglichst sicheren Kapitalanlagen. Außerdem möchten viele Menschen flexibel bleiben und sich nur einen überschaubaren Zeitraum festlegen. Und dann soll es auch noch eine gute Verzinsung geben. Verständlich, aber auch für Vermögensberater eine Herausforderung!

Was bietet sich denn an?

„Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ sagt ein altes Sprichwort. Das klassische Sparbuch, jedoch auch Tagesgeldkonten und Festgeld stellen heute bestenfalls den Ersatz für den häuslichen Tresor dar – nennenswerte Zinsen kann man nicht erwarten.

WISSEN.DE ARTIKEL 29.07.2016 Lebensversicherungen:

Vom Anlageliebling zum Problemkind der Branche Die Lebensversicherung war einmal das beliebteste Altersvorsorgeprodukt der Deutschen. Doch die niedrigen Zinsen und das Hin und Her um den Garantiezins haben Verbraucher verunsichert und die Kundenbewertung verändert. Nur noch wenige Kapitallebensversicherungen werden neu abgeschlossen. Passen klassische Lebensversicherungen als Instrument für den Vermögensaufbau nicht mehr in die Zeit? Mehr dazu: http://www.wissen.de/lebensversicherungen-vom-anlageliebling-zum-problemkind-der-branche

Handelsblatt 25.07.2016 BAUSPARVERTRÄGE (Auszug)

Neue Kündigungswelle rollt an
Drei Prozent Zinsen aufs Guthaben – bei alten Bausparverträgen gibt es das noch. Doch für Zehntausende Kunden soll damit im laufenden Jahr Schluss sein. Die Branche will solche Verträge kündigen. Die Bausparkassen setzen im Streit um relativ hoch verzinste Verträge ihren harten Kurs fort. Wie bereits im vergangenen Jahr werde man auch 2016 Altverträge kündigen, die seit Langem zuteilungsreif sind und nur als Guthaben genutzt werden, teilten zahlreiche Bausparkassen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Im Hinblick auf Zinsen zurzeit keine gute Alternative als Kapitalanlage. Zudem wird hier zurzeit Kapital frei, das nach neuen Anlagemöglichkeiten sucht.

Staats- oder Unternehmensanleihen als Alternative für den mittelfristigen/längerfristigen Anlagehorizont?

Staatsanleihen erfüllen die heutigen Anlegerbedürfnisse unserer Meinung nach nicht wirklich. Staaten mit guter Bonität bieten keine attraktiven Zinsen und Staaten (Südeuropa/Südamerika) mit gutem Zinsangebot bringen aufgrund schlechter Bonität große Risiken mit sich. Bonitätsrisiko, Zinsänderungsrisiko, Inflationsrisiko, Währungsrisiko… Bei Unternehmensanleihen ist insbesondere das Rating des Emittenten zu beachten, denn die Bonität der einzelnen Unternehmen beeinflusst den zu zahlenden Zinssatz für die Anleihe. Auch hier gilt: Unternehmensanleihen mit erstklassigem Rating weisen dabei eine niedrigere Rendite auf als die mit einem schlechten Rating.

Wesentlich besser zur flexiblen aber mittel- bis langfristigen Geldanlage geeignet sind die sogenannten offenen Investmentfonds, bei denen in eine Vielzahl einzelner Wertpapiere und völlig transparent investiert wird. Hier kann sich jeder seine individuelle Mischung aussuchen oder zusammenstellen lassen.

Die Furcht vor der Unsicherheit der Einlagensicherung

Werden mir meine Einlagen auf Sparkonten, die 100.000 € überschreiten, eines Tages weggenommen? Eine Frage die sich Anleger stellen. Eine Alternative „sein Geld in Sicherheit zu bringen“ ist, es in einem Unternehmen arbeiten zu lassen zum Beispiel in Form einer unternehmerischen Beteiligung. Das ist jedoch keine einfache Entscheidung. Zu viele schwarze Schafe unter den Anbietern haben die meisten Anleger verschreckt. Und doch gibt es auch hier sinnvolle, verständliche und sichere Angebote. Es lohnt sich! Denn die Suche wird mit 5-6 % Zinsen belohnt.

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private Krankenversicherung sehr solide

Alterungsrückstellungen der PKV-Gesellschaften 2013 stark gewachsen

24.11.2014 – Der Verband der privaten Krankenversicherung hat seinen Zahlenbericht 2013 mit den endgültigen Geschäftszahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. Die Alterungsrückstellungen stiegen diesem zufolge auf jetzt 194,0 Milliarden Euro. Die Rendite der Kapitalerträge erreichte vier Prozent, die Kapitalanlagen wuchsen auf 217,9 Milliarden Euro.

Damit hat die private Krankenversicherung innerhalb von 10 Jahren die Höhe der Alters-Rückstellungen verdoppelt. Mit Zins und Zinseszins wird so für Leistungssicherheit und stabile Beiträge auch im Alter gesorgt.

Das System der PKV zeigt sich so – anders als die gesetzliche Schwester – für die Zukunft gut gerüstet.

PS:  wie ist das im Übrigen mit den steigenden Beiträge und der Höhe der Beiträge im Alter? Ist da die private KV nicht schlechter als die gesetzliche KV?

Antwort: Lesen Sie hier aktuelle Fakten.

 

 

 

 

 

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Der geplante Verschleiss – wird so der Konsum angeheizt?

Eine Studie, die von den Grünen in Auftrag gegeben wurde, untersucht die Frage, ob in technische Geräte zielgerichtet Schwachstellen eingebaut werden, um deren Lebensdauer zu begrenzen und mehr Konsum (und damit Profit für die Hersteller) zu erzeugen.

Aus der Geschichte sind solche Beispiele bekannt (das Glühbirnenkartell von 1924), in der Gegenwart sind sie jedoch nicht nachzuweisen.

Selbst die nicht unparteiischen Autoren müssen zugeben, dass das Misstrauen zwar berechtigt, Absicht oder gar Verschwörungen aber sehr unwahrscheinlich sind.

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag im Spiegel.

 

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