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bAV – Ungerechtigkeiten sollen endlich beseitigt werden

Doppelverbeitragung von Betriebsrenten erneut auf dem Prüfstand

Am 02.05.2018 tagt der Gesundheitsausschuss des Bundestags auf Initiative der Linksfraktion zu einer öffentlichen Expertenanhörung.

Thema: Doppelverbeitragung von Betriebsrenten in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung

Die bisher vorliegenden acht Stellungnahmen dürften für die Regierungskoalition erheblichen Zugzwang auslösen, einen jahrelangen Missstand endlich aufzuheben.

.Worum geht es:

  • bis 2004 hatten Betriebsrentner keinen oder den halben Beitragssatz zur Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen, je nachdem ob Sie die Beiträge aus dem Brutto oder Netto bezahlt hatten.
  • Seither zahlen Betriebsrentner IMMER den vollen Beitragssatz zur Kranken- und Pflegeversicherung, egal ob Sie die Beiträge aus dem Brutto oder Netto bezahlten
  • d.h. Sie zahlen teilweise die Beiträge zweimal (1. – bei Nettozahlung – auf die Beiträge  2. in jedem Fall auf die ausgezahlten Leistungen!)
  • und auch wenn Sie in der Ansparphase die Beiträge aus dem Brutto zahlen (sie also keine Arbeitnehmer-Beiträge in der KV/PV haben) müssen Sie im Alter die vollen (also AN- UND AG-) Beiträge zahlen

das stellt eine erhebliche Benachteiligung für Betriebsrentner dar, die endlich beseitigt werden muss!

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Crash oder normale Korrektur?

die Welt hat sich (mal wieder) nicht fundamental verändert

Die Welt hat sich in den vergangenen Tagen nicht fundamental verändert. Kursschwankungen – auch höhere – waren vorhersehbar, nun sind sie da. Die Kursverluste an den Aktienbörsen der letzten Tage bieten keinerlei Veranlassung zu Panik oder Kurzschlussreaktionen. Im Gegenteil: Die aktuellen Kursrückgänge bilden die Basis für einen neuen Aufschwung.

Im Übrigen gibt es inzwischen – nach Jahren relativ gleich laufender Märkte – wieder deutliche Unterschiede: in den USA befindet sich der Aktienmarkt sicher in der Reife und die steigenden Zinsen lassen Gelder aus Aktien abfliessen.

In Europa hingegen sind die Niedrigzinsen noch einige Zeit ausgemachte Sache, Inflation ist nicht in Sicht und Aktien bleiben attraktiv.

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Ein Crash lässt sich nicht vorhersagen

Einbrüche an den Börsen kommen meist plötzlich und fallen heftig aus. Vorhersagen lassen sich solche Crashs nicht, sagt Olaf Stotz, Professor für Asset Management an der Frankfurt School of Finance & Management. Sich gegen Risiken abzusichern ist daher unerlässlich. (Lesedauer: 2 min)
Zum Interview (Der Inhalt kann evtl. eine -kostenlose- Anmeldung erfordern.)

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